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Adolf Frederik Lindblad (1801-1878) wird als der schwedische
Schubert
bezeichnet, weil er viele Lieder geschrieben hat, die an Schubert erinnern.
Heute kennt ihn fast niemand mehr.
Allerdings spielt z.B. ein Lied von ihm eine zentrale Rolle in dem Bestseller-
roman "Die Netzflickerin" von Marten ´t Hart (Ein Sommertag).
Von den Liedern sind nicht viele im Druck erschienen,
dennoch haben sie
oft den Schein des Bekannten und erinnern an die Berliner Liederschule.
Denn schließlich war auch Lindblad mal einige Zeit in Berlin. Zelter
war
sein Lehrer und Lindblad hatte Kontakt zu Mendelssohn.
Lindblad hat 213 Lieder geschrieben, die meisten
sind nicht gedruckt und
liegen in der Universität von Upsala.
Viele der Lieder sind im Original in schwedischer Sprache, sodaß
die
Übersetzungen auch nicht immer genau das Text- Musikverhältnis
wider-
spiegeln. Die 8 Heine-Vertonungen sind jedoch auf Deutsch vertont.
Interessant ist es, den Doppelgänger mit dem Schubertschen zu vergleichen.
Hier können sie einige Titel probehören:
| Titel |
Dauer |
Dateigröße |
| Fern |
1'41" |
410 kB |
| Ein Sommertag |
1'42" |
410 kB |
| Der Schlotfegerbub |
2'13" |
536 kB |
| Der
Doppelgänger |
3'03" |
735 kB |
Die CD kann über das Kontaktformular
bestellt werden. |